Hauptinhalt
  1. Startseite
  2. Magazin
  3. Männerpflege-Tipps
  4. Dehnungsstreifen bei männern – so wirst du sie los!

DEHNUNGSSTREIFEN BEI MÄNNERN – SO WIRST DU SIE LOS!

Du hast während der letzten Zeit so richtig Vollgas im Gym gegeben oder während der letzten Massephase einiges an Gewicht zugelegt? Oder begleiten Dich die Streifen am Körper bereits seit der Teenagerzeit? Dehnungsstreifen beim Mann sind keine Seltenheit und lassen sich meist auch nicht ganz vermeiden. Wir verraten Dir, wie die Übeltäter entstehen und wie Du sie verblassen lassen kannst.

02 Dez 2022

Von BIOTHERM

Mann wird von Sonne angestrahlt und lachelt

WAS SIND DEHNUNGSSTREIFEN ÜBERHAUPT?

Die narbenähnlichen Hautstreifen, die im Fachjargon als „Striae cutis” bezeichnet werden, sind Hautschäden, die im Bindegewebe in der Unterhaut entstehen[1]. Häufig werden die Dehnungsstreifen auch als Schwangerschaftsstreifen bezeichnet, weshalb Du Dich bisher vielleicht kaum getraut hast, eine passende Lösung zu finden. Wir können Dich beruhigen: Die lästigen Streifen kommen bei Männern häufiger vor als Du wahrscheinlich denkst – laut einer Studie des „The Journal of Pediatrics”[2] tauchen während der Pubertät bei rund 40 Prozent der Jungen die ersten Dehnungsstreifen auf.

DIE ZWEI STADIEN DER DEHNUNGSSTREIFEN

Vielleicht ist Dir schon aufgefallen, dass sich Deine Dehnungsstreifen mit der Zeit verändern:

  • Zu Beginn: Ist Dein Bindegewebe frisch geschädigt, erkennst Du bläulich bis rote Dehnungsstreifen. Das liegt daran, dass die kapillaren Blutgefäße durch die Haut schimmern. Jetzt stehen die Chancen gut, dass Du sie mit der richtigen Pflege eventuell ganz loswirst.
  • Nach einiger Zeit: Sobald die Dehnungsstreifen vernarben, nehmen sie eine weiß-gelbliche Färbung an. Sie sind zwar komplett verheilt, können dafür aber nur noch schwer behandelt werden.

WIE ENTSTEHEN DEHNUNGSSTREIFEN BEIM MANN?

Dehnungsstreifen bei Männern entstehen auf die gleiche Weise wie bei Frauen: Sobald das Bindegewebe überdehnt wird, reißen die elastischen Kollagen- und Elastinfasern in der Unterhaut. Um diesen Vorgang besser zu verstehen, kannst Du Dir Deine Haut wie ein Gummiband vorstellen. Dehnst Du dieses zu schnell aus, bilden sich kleine, irreparable Risse.

WARUM SIND FRAUEN ANFÄLLIGER FÜR DEHNUNGSSTREIFEN ALS MÄNNER?

Während in der Beauty-Welt der Männer kaum einer über die lästigen Streifen spricht, gibt es unzählige Anti-Dehnungsstreifen-Produkte, -Behandlungen und -Tipps für Frauen. Kein Wunder, denn Frauen sind besonders anfällig für Dehnungsstreifen. Das liegt daran, dass nach der Schwangerschaft fast immer Dehnungs- oder „Schwangerschaftsstreifen” zurückbleiben, Frauen häufiger mit hormonellen Schwankungen zu tun haben und ihr Bindegewebe allgemein schwächer ist.

Dafür solltest Du zuerst einen Blick auf den Aufbau der Haut bei Männern und Frauen werfen: Dank des Hormons Testosteron ist die Männerhaut um circa 20 Prozent dicker, robuster und hat ein besseres Wasserbindungsvermögen, wodurch sie insgesamt fester und straffer wirkt. Anders als bei Frauen verlaufen die Elastin- und Kollagenfasern außerdem über Kreuz statt parallel, was für ein deutlich festeres Bindegewebe sorgt[3].

Wusstest du schon? Da die Bindegewebsfasern bei Männern nicht parallel verlaufen, sondern zu einem festen Netz verwoben sind, haben sie so gut wie nie Cellulite!


WAS SIND DIE URSACHEN FÜR DEHNUNGSSTREIFEN BEIM MANN?

Während Frauen aufgrund der Schwangerschaft häufig im Bauchbereich mit Dehnungsstreifen zu kämpfen haben, treten sie bei Männern meistens entlang der Oberarme, auf der Brust, am Rücken, am Gesäß sowie an den Oberschenkeln auf. Doch warum kommt es eigentlich zur Überdehnung Deiner Haut? Das kann ganz unterschiedliche Gründe haben:

  • Hormonelles Ungleichgewicht
    Akne ist lange nicht das einzige Problem, mit dem Jungen während der Pubertät konfrontiert sind. Dehnungsstreifen in der Pubertät bilden sich, wenn Deine Hormone aus dem Gleichgewicht geraten. Bei einigen Jungen steigt der Cortisolspiegel während der Pubertät stark an, was zur Entstehung von Dehnungsstreifen beiträgt[4].
  • Längenwachstum
    Auch Wachstumsschübe, die während der Pubertät keine Seltenheit sind, hinterlassen oft horizontale Dehnungsstreifen am Oberschenkel oder am Rücken. „Schießt Du in die Höhe”, kommt es zu einer übermäßigen Dehnung Deiner Haut.
  • Muskelaufbau
    Das Fitnessstudio ist Dein zweites Zuhause? Betreibst Du häufig Krafttraining und baust in kurzer Zeit Muskeln auf, können Risse in der Haut entstehen. Wachsen Deine Muskeln schnell an, hat Deine Haut zu wenig Zeit „mitzuwachsen” beziehungsweise sich auszudehnen.
  • Gewichtszunahme
    Ob einfach so oder in Zusammenhang mit einer Massephase – nimmst Du schnell an Gewicht zu, können die elastischen Fasern Deiner Haut reißen. Vielleicht ist Dir schon aufgefallen, dass auch viele professionelle Bodybuilder und Kraftsportler von Dehnungsstreifen betroffen sind. Das liegt daran, dass sie aufgrund ihrer Trainingsphasen häufig sehr schnell ab- und wieder zunehmen.
  • Genetische Veranlagung
    a, richtig gehört, ein schwaches Bindegewebe kann vererbbar sein. Dabei ist die Stärke und Festigkeit Deines Bindegewebes von vornherein erblich festgelegt. Auch mit zunehmendem Alter verliert Dein Bindegewebe an Stabilität.

WIE KANNST DU DEHNUNGSSTREIFEN MIT DER RICHTIGEN PFLEGE ENTGEGENWIRKEN?

Obwohl Dehnungsstreifen in der Gesellschaft nach wie vor als Frauenproblem dargestellt werden, musst Du sie noch lange nicht einfach hinnehmen. Insbesondere dann, wenn die Streifen noch „frisch” sind, kannst Du ihre Sichtbarkeit mit der richtigen Pflege, gezielten Massagen, Peelings und Co. verringern[5]:

WIRKSTOFF-PFLEGE MIT ÖLEN UND CREMES

Bereits vernarbte Dehnungsstreifen kannst Du zwar nicht einfach „wegcremen”, jedoch etwas mildern. Dabei solltest Du bei der Wahl Deiner Dehnungsstreifen-Creme auf die richtigen Inhaltsstoffe setzen. Wirkstoffe, wie Vitamin C, Retinol sowie Peptide, kurbeln die körpereigene Elastin- und Kollagenproduktion an, stärken das Bindegewebe und verbessern Deine Hautstruktur im Allgemeinen. Pflanzliche Öle dagegen sorgen dafür, dass Deine Haut weich und geschmeidig bleibt und verbessern ihre Elastizität.


BAls pflegende Bodylotion für jeden Tag eignet sich die Biovergetures Gel-Creme von Biotherm, die Du nach dem Duschen auf Deinen gesamten Körper aufträgst. Dank straffender Wirkstoffe und Pflanzenöle mildert sie bereits vorhandene Dehnungsstreifen und wirkt der Entstehung neuer entgegen.

Biovergetures Gel Creme

REGELMÄSSIGE PEELING

Alles, was Deine Durchblutung anregt, festigt gleichzeitig Dein Bindegewebe. Ganz einfach funktioniert das mithilfe eines Peelings unter der Dusche. Ein Körperpeeling befreit Deine Haut nicht nur von abgestorbenen Hautschüppchen, sondern wirkt gleichzeitig durchblutungsfördernd und bereitet Deine Haut optimal auf folgende Pflegeprodukte vor. Den Peelingeffekt kannst Du noch verstärken, indem Du das Peeling mit einer Bürste oder einem Massagehandschuh einmassierst.

Beauty-Tipp: Gönne Dir und Deiner Haut eine kleine Auszeit mit durchblutungsfördernden Zupfmassagen. Bearbeite Deine Dehnungsstreifen dafür mit Zeigefinger und Daumen und „zupfe” die Haut zwischen den Fingern leicht nach oben. Um nicht auf trockener Haut zu massieren, kannst Du eine leichte Bodymilk, wie unsere Life Plankton™ Multi-Corrective Body Milkverwenden.

WELCHE MÖGLICHKEITEN GIBT ES NOCH? VON HAUSMITTELN BIS ZUR PROFI-BEHANDLUNG

Zusätzlich zur richtigen Pflege, kannst Du auf eine ganze Menge weiterer Behandlungsmöglichkeiten zurückgreifen. Mit Dingen aus Deinem Vorratsschrank kannst Du Dehnungsstreifen auf natürliche Weise entgegenwirken, während Treatments bei der Kosmetikerin oder beim Dermatologen schnellen Erfolg versprechen.

Als Hausmittel eignen sich pflanzliche Öle, wie Olivenöl, Jojobaöl und Mandelöl, die reich an den Vitaminen A und E sind. Auch handelsübliche Schwangerschaftsöle gegen Dehnungsstreifen bestehen oft aus natürlichen Ölen. Zum Aufhellen Deiner Dehnungsstreifen kannst Du Zitronensaft verwenden, der eine leicht aufhellende und hautbildverbessernde Wirkung hat.

DEHNUNGSSTREIFEN ENTFERNEN BEI KOSMETIKERIN & DERMATOLOGE

Im Kosmetikstudio wird bei der Behandlung von Dehnungsstreifen oft mit chemischen Peelings oder Microneedling gearbeitet. Die chemischen Peelings dringen tief in die Haut ein und regen die körpereigene Elastin- und Kollagenproduktion an. Die gleiche Wirkung hat auch das sogenannte Microneedling, bei dem die Hautpartien mit einem Dermaroller behandelt werden. Dabei wird die Haut mithilfe von mikroskopisch kleinen Nadeln stimuliert und somit die natürliche Hautregeneration angeregt.

Schnelle, sichtbare Erfolge versprechen Laserbehandlungen beim Dermatologen. Er bestrahlt die Dehnungsstreifen mit tausenden kleinen Lichtblitzen, die dem Gewebe mikroskopisch kleine Verletzungen zufügen. Im Anschluss kann sich neues Gewebe bilden und die Risse werden deutlich gemildert, beziehungsweise verschwinden komplett. Diese Behandlung ist jedoch verhältnismäßig teuer und muss einige Male durchgeführt werden.

4 TIPPS WIE DU DEHNUNGSSTREIFEN NOCH VORBEUGEN KANNST

Achtest Du auf einen gesunden Lebensstil und einige Tipps beim Training, gibst Du den lästigen Streifen erst gar keine Chance:

  • Geduld zahlt sich aus
    Während Frauen während der Schwangerschaft keinen Einfluss auf die Entstehung von Dehnungsstreifen haben, kannst Du Streifen, die durch Muskelaufbau und Gewichtszunahme entstehen, sehr wohl verhindern. Statt möglichst schnell Muskeln aufzubauen, solltest Du einen konstanten Muskelaufbau über einen längeren Zeitraum anstreben. So wird Deine Haut langsam und kontrolliert gedehnt.
  • Runter von der Couch
    Du bist eher der Typ „Couch-Potato”? Regelmäßige Bewegung regt Deine Durchblutung an und spiegelt sich auch in einem gesunden Hautbild wider. Beachte jedoch Punkt 1!
  • Du bist, was Du isst
    Dehnungsstreifen kannst Du außerdem entgegenwirken, indem Du Deinen Körper mit ausreichend Nährstoffen und Vitaminen versorgst. Statt zu Junk Food und zu viel Süßem solltest Du daher lieber zu Lebensmitteln greifen, die reich an Vitamin C, E, Zink sowie ungesättigten Fettsäuren sind.
  • Den Kreislauf in Schwung bringen
    Eine Wechseldusche am Morgen ist nicht nur ein echter Hallo-Wach-Kick, sondern regt gleichzeitig Deine Durchblutung an und strafft Dein Bindegewebe. Achtung: Steigere den Temperaturunterschied und schließe die Dusche mit kaltem Wasser ab!

Da Dehnungsstreifen keine schmerzhafte Veränderung der Haut und absolut ungefährlich sind, besteht kein Grund zur Panik! Leidet Dein Selbstbewusstsein dennoch unter den Streifen, kannst Du sie übrigens auch mit etwas Bräune kaschieren. Um Deine Haut vor gefährlicher UV-Strahlung zu schützen, solltest Du zu einem Selbstbräuner greifen. Tolle Tipps rund um Selbstbräuner erfährst Du in unserem Artikel “Selbstbräuner auftragen”.


[1] https://www.truehealth.org/dehnungsstreifen-bei-maennern/
[2] URL: https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S0022347604007310
[3] URL: https://www.haut.de/gender-unterschiede-der-haut-bei-mann-und-frau/
[4] URL: https://www.endokrinologie.net/cushing-syndrom.php
[5] URL: https://dermanostic.com/blog/was-kann-man-gegen-dehnungsstreifen-tun/


ZUM GLEICHEN THEMA

Auch Männerhaut freut sich über eine gute Pflegeroutine und hauttypgerechte Produkte. Obwohl die Haut von Männern in der Regel robuster als die von Frauen ist, braucht sie eine gute Pflege, um lange schön zu bleiben. Wir verraten Dir mehr über Männerpflegeprodukte, die richtige Rasurpflege und wie Du Deine Haut vital und rein erhältst. Außerdem erklären wir Dir mehr über Deinen Hauttyp und die Besonderheiten. Wusstest Du zum Beispiel, dass die Haut von Männern tendenziell mehr Talg produziert als die Haut von Frauen und deswegen eine andere, leichtere Pflege benötigt? Hier im Biotherm Magazin findest Du ausgewählte Männerpflege-Tipps, die Du ganz einfach in Deine tägliche Routine integrieren kannst.

DIE ROUTINE SHOPPEN


Orientierungsnachricht
Bitte drehe Dein Gerät für die bestmögliche Nutzererfahrung.