Hautberatung

Zu Hause wohlfühlen und Stress reduzieren: Anleitung für ein Verwöhnprogramm

Gesichtspflege ab 40: Das braucht deine Haut, um jugendlich zu bleiben

Ob freiwillig oder unfreiwillig, es gibt immer mal wieder Phasen, in denen wir viel Zeit zuhause verbringen. Die ideale Gelegenheit, dies für eine ausgiebige Me-time und ein Verwöhnprogramm zu nutzen. Wir verraten Dir, wie Du in diesen Zeiten Stress reduzierst, das Entspannen zu Hause wirklich klappt und Du das Beste aus der Situation machst.

Wellness in den eigenen vier Wänden

Genügend Schlaf wirkt sich nicht nur positiv auf unser Wohlbefinden und die Gesundheit aus. Eine ausreichende Nachtruhe sorgt auch für ein frisches Aussehen und eine schöne Haut. Solltest Du nicht auf Deine acht Stunden Schlaf kommen, plane einfach einen kurzen Mittagsschlaf ein. Powernapping kann wahre Wunder wirken – allerdings nur, wenn der Nap unter 20 Minuten bleibt. Ansonsten kommst Du in die Tiefschlafphase und fühlst Dich nach dem Aufwachen müder als davor.

  1. Yoga am Morgen für die innere Ruhe: Nach dem Aufstehen ist der ideale Zeitpunkt, um innezuhalten und den Tag zu begrüßen – am besten noch, bevor Du Frühstück für die Kinder machst oder unter die Dusche springst. Eine Möglichkeit dafür ist eine Mini-Yoga-Einheit – bereits 5-10 Minuten reichen aus, um gelassener und energiegeladener zu sein. Auch Meditieren, das geht sogar im Bett, hilft, vitalisiert und glücklich in den Tag zu starten.
  2. Wellness zuhause: Auch bei der anschließenden Körperpflege kannst Du etwas für Deine Entspannung tun. Wieso gestaltest Du beispielsweise Deine Duschroutine nicht ein wenig um und machst daraus eine kleine Spa-Einheit? Ein Körperpeeling, eine duftende Reinigung und eine pflegende Bodylotion reichen beispielsweise schon für eine kleine Wellness-Einheit aus.
  3. Beauty-Routine für die Haut: Für ein rundum entspanntes Aussehen und mehr Wohlbefinden, lohnt es sich, ab und zu die tägliche Beauty-Routine zu erweitern. Neben Reinigung, Serum, Augenpflege und Creme, kann eine Gesichtsmassage wahre Wunder wirken und für Entspannung sorgen. Ideale Tools dafür sind Jade- oder Rosenquarz-Roller. Fahre mit dem Beauty-Roller über Deine Gesichtskonturen und genieße den Moment. Als positiven Nebeneffekt erhältst Du einen strahlenden Teint und förderst ein glattes Hautbild.
  4. Entspannung am Abend: Um Stress zu reduzieren und sich zu Hause wohlzufühlen, ist es nicht nur wichtig, gelassen in den Tag zu starten, sondern auch am Abend abzuschalten. Tagebuch schreiben oder Journaling kann Dir dabei helfen, Deinen inneren Gedanken Raum zu geben und dadurch zur Ruhe zu kommen. Auch ein Beauty Treatment kann Dir beim Relaxen helfen. Wie wäre es mit einer regenerierenden Gesichtsmaske vor dem Schlafengehen? Tuchmasken sind besonders leicht in der Anwendung. Einfach auf die gereinigte Gesichtshaut legen und die Seele dabei baumeln lassen – versuche Dein Gedankenkarussell abzuschalten, lasse den Tag Revue passieren und träume Dich an einen ruhigen Ort. So förderst Du nicht nur Dein Wohlbefinden, sondern sorgst auch dafür, dass Du am nächsten Morgen mit einer schönen Haut aufwachst.

Innere Ruhe finden

Stress ist heutzutage allgegenwärtig und kann, wenn er überhandnimmt, sogar gesundheitsschädlich sein. Welche Faktoren wir als stressig empfinden und erleben, hängt ganz von unserer Persönlichkeit ab. Während manche von Zeitdruck gestresst werden, empfinden andere von uns Leistungsdruck als negativen Stress. Eine Stressreaktion kann aber generell durch eine Vielzahl von Faktoren ausgelöst werden. Diese gilt es natürlich aus dem Alltag zu eliminieren bzw. zu reduzieren. Doch die hohen Anforderungen an uns selbst machen es mitunter gar nicht so einfach, Ruhe und Gelassenheit zu finden. Es gibt jedoch einige hilfreiche Tipps, die gegen Alltagsstress und innere Unruhe helfen.

Ursachen erkennen und Stress reduzieren

Die besten Tipps gegen Stress helfen nichts, wenn Du die Stressfaktoren nicht kennst und gezielt reduzierst. Bewerte dafür kritisch, in welcher Situation Du wirklich gestresst bist und vergibt dafür Punkte von 1 bis 5. Anhand dessen kannst Du Rückschlüsse auf die Tageszeit und mögliche Stressoren erörtern. Übrigens kann man auch vom Nichtstun gestresst sein. Wenn Du den abendlichen Serienmarathon vor dem Fernseher also mit 5 bewertet hast, weißt Du, was Du für mehr Wohlbefinden möglicherweise ändern könntest. Anstatt fernzusehen könntest Du beispielsweise Freunde anrufen, eine Runde Yoga machen oder Dir eine kleine Spa-Einheit gönnen. Probiere es einfach aus!

Auch Anti-Stress- oder Achtsamkeitstrainings und Workshops zu Stressmanagement können sehr hilfreich sein, um Gelassenheit zu lernen und die innere Ruhe zu finden. Diesbezüglich gibt es inzwischen zahlreiche Online-Seminare.

Zu Hause wohlfühlen und entspannen

Damit Du auch in unruhigen Zeiten zu Hause entspannen kannst, solltest Du Dich dort auch so richtig wohlfühlen. Wusstest Du, dass Räume unser Verhalten und Befinden bestimmen können? Sie können uns einengen oder aber helfen, zu relaxen. Im Idealfall trifft natürlich letzteres auf Dein Zuhause zu. Mach Dir also bewusst, dass das erfolgreiche Reduzieren von Stress auch immer mit der Umgebung zusammenhängt. Schließlich ist es nur normal, dass Wäscheberge und Unordnung unseren Stresspegel erhöhen, während ein ordentlicher Raum uns zufriedenstellt. Falls Du Dich noch nicht hundertprozentig zu Hause wohlfühlst, haben wir hier ein paar einfache Tipps für eine gemütliche Wohnung und mehr Wohlbefinden in den eigenen vier Wänden:
 

  • Ausmisten - und zwar nach dem 3-Kisten-Prinzip: Alles, was Du unbedingt brauchst, kommt in Kiste A. Das was Du vielleicht noch brauchst und erstmal auf den Dachboden kann, kommt in Kiste B. Wenn Du den Inhalt dieser Kiste nach einem Jahr nicht gebraucht hast, werden die Sachen verschenkt. Alles, was sofort weg kann, gehört in Kiste C. Sortiere sehr kritisch und frage Dich bei jedem Gegenstand: „Habe ich es in den vergangenen 6-12 Monaten getragen bzw. genutzt?“ Das befreiende und zufriedenstellende Gefühl nachdem Du assortiert hast, ist unbezahlbar.
  • Accessoires und Deko: Weniger ist mehr. Häufig ist der Wohnraum einfach zu vollgestellt. Reduziere Deine Dekoration und konzentriere Dich auf schöne Bilder, naturnahe Elemente und frische Blumen. So holst Du Dir Freiraum nach Hause und hast Platz zum Atmen.
  • Work-Life-Balance: Unterteile Deinen Wohnraum, so gut es geht, in getrennte Bereiche, so schaffst Du klare Strukturen und gezielte Plätze zum Wohlfühlen. Wenn Du aus dem Home Office arbeitest, solltest Du beispielweise Wohn- und Arbeitsbereich voneinander trennen. Falls Du kein extra Zimmer für ein Büro hast, können Paravents oder das abendliche Wegräumen von Laptop und Co. für eine klare Trennung sorgen.
 

Letztendlich entspannt jeder von uns auf seine Weise – probiere einfach aus, welcher Wellness-Tipp Dir guttut und wie Du Dich entspannter und gelassener fühlst.

 

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