Tipps für Männer

Tipps für die perfekte Nassrasur – so rasierst Du Dich richtig

Nassrasur

Die Nassrasur ist wohl die älteste und verbreitetste Form der Rasur. Seit jeher nutzen Männer (und mittlerweile auch Frauen) die Kombination aus scharfer Rasierklinge und mit Rasierschaum oder -creme aufgeweichten Haaren für eine besonders schonende und gleichzeitig gründliche Haarentfernung. Wir verraten, was die Nassrasur so besonders macht und auf welche Details Du beim Rasieren besonders achten solltest.

Nassrasur – alle Möglichkeiten im Überblick

Die Nassrasur ist nicht nur deswegen beliebt, weil sie schnell und gründlich vonstattengeht. Auch, dass zum Nassrasieren nicht unbedingt teures Equipment nötig ist, macht die Methode für viele junge Männer attraktiv. Trotzdem bietet sich Einsteigern oft die Qual der Wahl: Es gibt eine Vielzahl an unterschiedlichen Techniken und Produkten für die Nassrasur, die natürlich alle von sich behaupten, die beste Alternative zu sein

Das richtige Werkzeug: Rasierhobel, Rasiermesser oder klassischer Klingenrasierer

Viele Jahre lang dominierten Kunststoffrasierer mit immer mehr hintereinander angeordneten Klingen den Markt. Mit der Rückkehr des Bartes als weit verbreiteter Trend änderte sich aber auch die Rasur-Kultur. Anstatt sich nur auf Schnelligkeit und Gründlichkeit zu konzentrieren, entdecken immer mehr Männer wieder den Luxusaspekt einer gründlichen und sauberen Rasur. Dadurch, und nicht zuletzt auch durch einen stärkeren Fokus auf Nachhaltigkeit und Müllreduktion, gewinnen auch ältere Rasur-Utensilien wieder an Beliebtheit.

Rasierhobel und Rasiermesser müssen im Gegensatz zu den modernen Einmalrasierern oder Modellen mit Wechselklingen nicht regelmäßig ausgetauscht werden. Die richtige Anwendung erfordert etwas Übung, mit der Zeit wird die Nassrasur aber auch mit den traditionellen Rasierern genauso gründlich wie mit moderner Technik.

Pflegeprodukte: Rasierschaum, Rasiercreme oder Rasierseife

Nicht nur was das richtige Werkzeug, sondern auch was Pflegeprodukte rund um die Nassrasur angeht, steht Dir eine große Auswahl zur Verfügung. Traditionell nutzten Männer lange Zeit spezielle Rasierseife, mit deren Hilfe sie mit einem Rasierpinsel vor jedem Rasieren Rasierschaum aufschlugen. Diesen gibt es mittlerweile aber auch ganz bequem aus der Dose. Ebenfalls beliebt ist Rasiergel. Selbst aufschäumendes Gel lässt sich etwas leichter auftragen und verteilen als klassischer Rasierschaum aus der Dose, weil die Textur erst nach einiger Zeit aufschäumt.

Nassrasur – wie geht’s richtig?

Das Wichtigste für eine hautschonende und gleichzeitig gründliche Rasur ist die richtige Reihenfolge der verschiedenen Schritte. Sowohl Deine Haut als auch die Barthaare solltest Du vor der eigentlichen Nassrasur ausgiebig vorbereiten und danach großzügig pflegen. Schließlich entstehen durch die scharfe Klinge zahlreiche kleine Schnittwunden und Mikroverletzungen. Entzünden sich diese nach dem Rasieren, entstehen Rötungen, die oft auch unangenehm brennen und jucken.

  1. Haut und Haare mit warmem Wasser und etwas Seife gründlich waschen. Einmal pro Woche kannst Du dabei auch ein Peeling Das hilft, abgestorbene Hautzellen zu entfernen und eingewachsenen Barthaaren vorzubeugen.
  2. Rasierschaum oder -creme gleichmäßig im Bart oder auf der Haut um die Bartstoppeln herum verteilen. Er sorgt dafür, dass die Rasierklinge später sanfter über die Haut gleitet. Gleichzeitig weicht er die harten und widerspenstigen Barthaare auf und reduziert so den Kraftaufwand für die Nassrasur. Wenn Du empfindliche Haut hast, wähle am besten einen speziellen Rasierschaum für sensible Haut.
  3. Jetzt geht es ans eigentliche Rasieren: Rasiere zuerst mit der Wuchsrichtung und fange damit an den Wangen an. Da die Haare an Oberlippe und Kinn besonders stark sind, sollten sie länger einweichen und Du rasierst sie daher zum Schluss.
  4. Der zweite Schnitt der Nassrasur erfolgt gegen die Wuchsrichtung. Besonders empfindliche Haut verträgt das oft nicht gut. Du kannst den zweiten Schnitt dann auch einfach weglassen. Die Nassrasur ist dadurch aber weniger gründlich.
  5. Reinige Dein Gesicht zum Abschluss mit kaltem Wasser von Schaumresten und losen Barstoppeln.
  6. Ein sanftes Aftershave hilft, Entzündungen durch die Nassrasur vorzubeugen und beruhigt gleichzeitig gereizte empfindliche Haut.
  7. Mit einer Feuchtigkeitspflege nach der Rasur versorgst Du Deine Haut mit allen wichtigen Stoffen für eine optimale Regeneration.

 

Nassrasur – wie oft solltest Du Dich nass rasieren?

Wie oft Du Dich nass rasierst, hängt einerseits von der Geschwindigkeit Deines Bartwuchses, andererseits aber auch von Deinen persönlichen Vorlieben ab. Prinzipiell spricht nichts gegen eine tägliche Nassrasur – solange Du keine allzu empfindliche Haut hast und die richtigen Pflegeprodukte verwendest.

Was ist besser: Nassrasur oder Trockenrasur?

Das Einweichen von Barthaaren und Haut sorgt nicht nur für eine gründlichere Rasur. Richtig angewendet ist die Nassrasur sogar hautschonender als eine Trockenrasur. Das liegt daran, dass die Klingen die durch Feuchtigkeit aufgequollenen Haare besser schneiden können. Sind die Haare trocken, werden sie eher abgerissen als geschnitten. Der Zug an den fest verankerten Barthaaren und das häufige Bearbeiten ein- und derselben Stelle können Hautirritationen hervorrufen.

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