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Mimikfalten: Wie sie entstehen und was Du dagegen tun kannst

Mimikfalten sind Ausdruck unserer Emotionen und erzählen eine Geschichte über unser Leben. Sie machen einerseits unsere individuelle Persönlichkeit aus, können uns andererseits aber auch stören, wenn sie zu intensiv werden. Erfahre hier, wie Mimikfalten entstehen, wie Du ihnen vorbeugen und wie Du sie behandeln kannst.
21 Mär 2022
Von BIOTHERM




Was sind Mimikfalten?

Ihr Name lässt es schon vermuten – Mimikfalten gehören zu den dynamischen Falten, da sie durch die Bewegungen im Gesicht entstehen, die Ausdruck unserer Emotionen sind. Zunächst verschwinden diese Falten bei Entspannung der Gesichtsmuskulatur wieder von selbst – im Zuge des natürlichen Alterungsprozesses und verstärkt durch verschiedene äußere Faktoren können sie jedoch zunehmend statisch werden. MimikFalten treten vor allem um die Augen, auf der Stirn, auf der Nase und auch am Mund auf.

Wie entstehen Mimikfalten?

Unser Gesicht ist ständig in Bewegung – wir lachen, schauen konzentriert, runzeln die Stirn, kneifen die Augen zusammen oder kräuseln unsere Lippen. Das alles geschieht unzählige Male am Tag und häufig unmerklich.

Nahaufnahme Frauengesicht mit Creme

Achte einmal darauf: Bei jedem Mienenspiel ziehen sich Deine Gesichtsmuskeln zusammen, die Haut wird dabei immer wieder an denselben Stellen gefaltet. Wenn sich das Gesicht entspannt, glättet es sich zunächst von selbst. Mit der Zeit werden aber die winzigen Spuren, die unsere Mimik hinterlässt, immer deutlicher. Es entstehen Mimikfalten, die uns auch unsere einzigartige Ausstrahlung verleihen. Wenn sie sich vertiefen, stark mehren oder permanent bleiben, können wir sie jedoch auch als störend empfinden. Forschungsergebnisse zeigen sogar: Stark ausgeprägte, permanente Mimikfalten im Alter können dazu führen, dass unsere Gesichtsausdrücke, die als Spiegel unserer Emotionen fungieren, von anderen nicht mehr eindeutig gelesen und interpretiert werden können¹.



Wie stark sich Mimikfalten individuell ausprägen, hängt von unterschiedlichen (Risiko-) Faktoren² ab:

  1. Wie lebhaft ist deine Mimik? Wenn Du beispielsweise viel lachst, wirst Du wahrscheinlich Lachfältchen beziehungsweise Krähenfüße rund um Deine Augen bekommen. Wenn Du unter Konzentration sehr häufig die Stirn runzelst und dabei die Augen zukneifst, kann daraus eine senkrechte Falte zwischen den Augenbrauen entstehen – die sogenannte Zornesfalte. Auch waagerechte Stirnfalten bilden sich, wenn Du nachdenkst oder erstaunt die Augenbrauen nach oben ziehst. Kräuselst Du oft die Nase, wenn Du etwas kommentieren möchtest? Dann wird man bei Dir Bunny Lines entdecken.
  2. Wie verläuft der natürliche Alterungsprozess? Dieser ist immer auch genetisch bedingt und individuell unterschiedlich. Generell gilt: Bereits ab ca. Mitte 25, bis spätestens aber bis ca. Mitte 30, verlangsamt sich der Prozess der Zellerneuerung zunehmend, die Haut kann sich schlechter regenerieren und wird nicht mehr so gut durchblutet. Gleichzeitig produziert der Körper weniger der wichtigen Feuchtigkeitsspeicher Kollagen und Elastin, die Haut wird schlaffer und bildet vermehrt Falten.
  3. Welchen äußeren Faktoren ist Deine Haut ausgesetzt? Zu starke UV-Strahlung³ beschleunigt, besonders bei nicht ausreichend geschützter Haut, den natürlichen Alterungsprozess. Auch Belastungen aus der Umwelt wie Schadstoffe können einen negativen Einfluss auf die Hautalterung haben. Dazu kommt der persönliche Lebenswandel: Viel Stress, zu wenig Schlaf, eine ungesunde Ernährung und der Konsum von Alkohol oder Zigaretten zeigen sich ebenfalls auf Deiner Haut.

Welche sind die häufigsten Arten von Mimikfalten?

  1. Stirnfalten

    Stirnfalten sind waagerechte Linien, die entstehen, wenn wir die Stirn runzeln und dabei die Augenbrauen nach oben ziehen. Das geschieht zum Beispiel, wenn wir nachdenken oder verwundert sind (daher werden sie auch als Denkerfalten bezeichnet).

  2. Glabella- oder Zornesfalten

    Bei der Zornesfalte handelt es sich um eine auf der Stirn senkrecht nach unten verlaufende Linie zwischen den Augenbrauen. Sie entsteht vor allem durch häufiges Runzeln der Stirn, zum Beispiel, wenn wir stark konzentriert oder verärgert sind – oder bei zu hellem Licht die Augen zusammenkneifen. Auch zu dunkles Licht beim Lesen kann dazu führen.

  3. Krähenfüße

    Als Krähenfüße werden die fächerförmigen Linien bezeichnet, die sich um die Augen bilden, wenn wir lachen. Wirken sie auf andere meistens sehr sympathisch, so können wir selbst sie auch als störend empfinden, wenn sie sich vertiefen oder statisch werden (also auch sichtbar sind, wenn wir nicht lachen).

  4. Bunny Lines

    Diese kleinen Fältchen entstehen, wenn wir unsere Nase kräuseln. Sie verlaufen vom Nasenrücken schräg nach oben in Richtung der Augenwinkel. Ihren Namen verdanken sie dem Effekt, den man von Kaninchen kennt – daher werden sie oft als niedlich bezeichnet.


Nasolabialfalten und die sogenannten Marionettenfalten werden zwar auch durch die Mimik beeinflusst, werden aber den (ortho-)statischen Falten zugeordnet.


Was kannst Du gegen Mimikfalten tun?

Nahaufnahme Frau mit Creme gegen Mimikfalten in der Hand

Das A und O: Die richtige Pflege. Jede Haut hat unterschiedliche Bedürfnisse. Dabei spielen verschiedene Faktoren eine Rolle: Genetische Grundfaktoren, das Alter, die Hautpartie (die Haut um die Augen herum ist beispielsweise sehr fein und dünn), der individuelle Feuchtigkeits- und Fettgehalt der Haut sowie äußere Einflüsse wie Sonneneinstrahlung oder Umweltbelastungen. Eine gute Pflegeroutine mit den passenden Wirkstoffen unterstützt Deine Haut und erhält Dein jugendliches Aussehen und eine frische Ausstrahlung. Wenn Du Dir bei der Wahl der richtigen Hautpflege unsicher bist, mache einfach unsere Online-Hautanalyse – nur wenige Schritte sind notwendig und schon erfährst Du mehr über Deine Haut und die perfekte Pflege.

Mimikfalten schon in jungen Jahren vorbeugen

In den 20ern besitzt unsere Haut noch ihre natürliche Spannkraft und Elastizität. Aber der Stoffwechsel beginnt bereits, sich zu verlangsamen, was auch die Regenerationsfähigkeit der Hautzellen beeinflusst. Daher solltest Du bei Deiner Gesichtspflege ab 25 bereits auf Anti-Aging setzen, um einer späteren Faltenbildung vorzubeugen und Deine Haut vor schädlichen Einflüssen zu schützen. Vermeide aber zu reichhaltige Cremes, die Du jetzt noch nicht brauchst – denn eine Überpflegung der Haut kann zu Irritationen führen. Ideal, um Mimikfalten und frühzeitiger Hautalterung vorzubeugen, ist eine Pflege, die Feuchtigkeit bietet und Deine Haut schützt – wie Cera Repair Barrier Creme von Biotherm. Diese Creme enthält einen hoch-innovativen Schutzschild, der auf dem Life Plankton™ Komplex und Bio-Ceramiden basiert und Deine essenzielle Hautschutzbarriere stärkt. Feuchtigkeitsverlust sowie ersten Falten und Linien wird vorbeugt.

Mimikfalten glätten: Mit konzentrierter Anti-Aging-Pflege

Nahaufnahme Frauengesicht mit Fokus auf ihre Mimik

Spätestens ab Mitte 30 macht sich unsere natürliche Hautalterung bemerkbar. Die Zellregenration verlangsamt sich, die Haut verliert nach und nach an Elastizität und Spannkraft. Verantwortlich dafür ist auch die geringere Produktion von Kollagen und Elastin, die zusätzlich durch einen sinkenden Östrogenspiegel in den Wechseljahren beeinflusst wird – denn Östrogen ist an der Bildung der Kollagenfasern beteiligt und extrem wichtig für die Feuchtigkeitsversorgung der Haut. Bei der Wahl Deiner Pflegeprodukte solltest Du nun auf konzentrierte Anti-Aging-Wirkstoffe und reichhaltigere Texturen setzen.

Pflegeroutine gegen Mimikfalten

Mit der richtigen Pflege kannst Du feine Linien und Fältchen glätten und Deine Haut rundum schön halten – hier erfährst Du, welche Produkte in Deiner Beauty-Routine nicht fehlen sollten.

Reinigung

Eine milde und feuchtigkeitsspendende Reinigung bietet die optimale Grundlage für Deine Pflegeprodukte. Je nach Vorliebe und Hautbedürfnis eignet sich hierfür entweder eine Reinigungslotion oder ein Reinigungsmousse, am Abend darf es mit einem pflegenden Reinigungsöl auch mal etwas reichhaltiger sein. Zwei- bis drei Mal wöchentlich solltest Du ein sanftes Peeling verwenden, um Deine Haut wirksam von abgestorbenen Hautschüppchen und Schmutzpartikeln zu befreien.

Weitere Tipps für eine junge und strahlende Haut
  • Achte auf eine ausgewogene Ernährung
  • Bewege Dich viel an der frischen Luft
  • Trinke ausreichend
  • Vermeide zu viel Stress
  • Achte auf ausreichend Schlaf
  • Verzichte weitestgehend auf schädliche Stoffe wie Alkohol und Nikotin


[1] Hess U, Adams RB Jr, Simard A, Stevenson MT, Kleck RE. Smiling and sad wrinkles: Age-related changes in the face and the perception of emotions and intentions. J Exp Soc Psychol. 2012;48(6):1377-1380. doi:10.1016/j.jesp.2012.05.018. URL: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3491992/

[2] Wong QYA, Chew FT. Defining skin aging and its risk factors: a systematic review and meta-analysis. Sci Rep. 2021;11(1):22075. Published 2021 Nov 11. doi:10.1038/s41598-021-01573-z. URL: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC8586245/

[3] Boo YC. Emerging Strategies to Protect the Skin from Ultraviolet Rays Using Plant-Derived Materials. Antioxidants (Basel). 2020;9(7):637. Published 2020 Jul 18. doi:10.3390/antiox9070637. URL: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC7402153/

[4] Thornton J. Estrogens and aging skin. Dermatoendocrinol. 2013; 5(2):264-270. URL: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3772914/

[5] Spierings NMK. Evidence for the Efficacy of Over-the-counter Vitamin A Cosmetic Products in the Improvement of Facial Skin Aging: A Systematic Review. J Clin Aesthet Dermatol. 2021;14(9):33-40. URL: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/?term=retinol+skincare

[6] Matecka M, Lelonkiewicz M, Pieczyńska A, Pawlaczyk M. Subjective Evaluation of the Results of Injectable Hyaluronic Acid Fillers for the Face. Clin Interv Aging. 2020;15:39-45. Published 2020 Jan 13. doi:10.2147/CIA.S233405. URL: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC6968800/

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