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Anti-Cellulite-Massage – hilft das wirklich?

Im Laufe der Zeit nimmt die Dichte des Bindegewebes ab und es kommt bei vielen Frauen früher oder später zu Dellen, die als Cellulite bekannt sind. Optisch erinnert Cellulite oft an die Oberfläche von Orangen, weswegen sie umgangssprachlich auch „Orangenhaut“ genannt wird. Zu den betroffenen Hautpartien gehören in erster Linie Oberschenkel, Gesäß, aber auch immer öfter die Oberarme. Bestimmte Treatments versprechen eine Minderung der Dellen – allen voran hautstraffende Pflegecremes, Sportprogramme, Ernährungsumstellungen und eben Anti-Cellulite-Massagen. Doch wie gelingt eine wirksame Anti-Cellulite-Massage und was gibt es dabei zu beachten?
18 Nov 2022
Von BIOTHERM

So entsteht Cellulite

Haut und Muskeln sind über Bindegewebsfasern miteinander verbunden. So wird sichergestellt, dass das größte Organ des Körpers – nämlich die Haut – gespannt und in Form bleibt. Auch Muskelstränge im Brustkorb und Abdomen weisen Bindegewebsstränge auf, welche die Organe an Ort und Stelle halten. Bindegewebsstränge sind korbartig konstruiert. Damit sich die Haut bei Bedarf auch dehnen kann, sind die Bindegewebsstränge nicht gänzlich fixiert, sondern gegeneinander verschiebbar. Bei Männern ist das Bindegewebsnetz im Vergleich zu Frauen deutlich dichter, weswegen Männer nur sehr selten Cellulite ausbilden. Das weibliche Bindegewebe hingegen ist deutlich lockerer, was aber vor allem während der Schwangerschaft von Vorteil ist.

Zwischen Haut und Muskelgewebe befindet sich das Fettgewebe. Das ist keineswegs negativ, sondern wichtig für die energetische Isolation der Haut. Bei einem lockeren Bindegewebe treten die Fettzellen durch die Bindegewebsöffnungen hervor und zeichnen sich deutlicher unter der Haut ab. Optisch entstehen dadurch die charakteristischen Dellen. Entsprechend kommt Cellulite vor allem an jenen Körperpartien zum Vorschein, die von Natur aus eher mehr Fettgewebe einlagern – also Oberschenkel und Gesäß. Fakten zu Cellulite:

  • Abgebildete Fettzellen
  • Bindegewebe verliert im Alter an Spannkraft
  • 80 % - 90 % aller erwachsenen Frauen haben Cellulite

Cellulite hat an sich keinen Krankheitswert und ist ein rein kosmetisches Anliegen. Vorsicht ist lediglich geboten, wenn eine kleine isolierte Fläche an der Brust betroffen ist. Peau d‘Orange an der Brust sollte stets ärztlich abgeklärt werden.

Was ist eine Anti-Cellulite-Massage?

Eine bessere Durchblutung ist entscheidend für gesunde Haut, aber auch ein strafferes Bindegewebe. Anti-Cellulite-Massagen versprechen ebendiesen Effekt und erfreuen sich stetig wachsender Beliebtheit. Das Hauptprinzip ist dabei, das Gewebe durch manuelle Krafteinwirkung, bestimmte Bewegungsabfolgen und bei Bedarf auch die Nutzung von Hilfsgeräten zu aktivieren und so passiv zu stärken. Ähnlich wie bei körperlicher Betätigung wird durch die Aktivierung der Muskelgruppen und des darüberliegenden Gewebes die Sauerstoffversorgung der jeweiligen Körperpartien gefördert.

  • Anti-Cellulite Massagen stimulieren das Bindegewebe
  • Toxine werden über die Lymphorgane drainiert

Besseres Körpergefühl nach Massage

Mit einem geschwächten, gelockerten Bindegewebe geht oft auch die Bildung von Ödemen einher. Dabei handelt es sich um Einlagerungen von Wasser oder lymphatischer Flüssigkeit. Diese Einlagerungen betonen die unerwünschten Cellulite-Dellen und führen oft auch dazu, dass sich die Beine schwer anfühlen und die darüberliegende Haut unangenehm spannt. Doch hilft Lymphdrainage gegen Cellulite? Mit einer Anti-Cellulite-Massage kannst Du nicht nur das Bindegewebe aktivieren, sondern auch die lymphatische Drainage unterstützen. Entscheidend ist hierbei die korrekte Kombination von Druck und Entlastung, sowie die Massagerichtung. Mit ein wenig Übung kannst Du eine Anti-Cellulite-Massage durchaus selber machen.

Hilft Massage gegen Cellulite?

Bei einer Massage als Cellulite-Behandlung wird die Haut an den betroffenen Körperpartien mittels manueller Manipulation aktiviert. Das verbessert nicht nur die Blutzirkulation, sondern hilft auch dabei, Toxine aus dem Körper auszuschleusen. Eine hilfreiche Komponente hierfür sind die Lymphknoten. Insbesondere die Lymphknotenpartie an der Leiste muss tagsüber meist gegen die Schwerkraft arbeiten – ob beim Sitzen, Stehen oder Laufen. Somit ist es kein Wunder, dass sich die Beine am Ende des Tages schwerer und oft sogar geschwollen anfühlen. Mit einer korrekt durchgeführten Massage leiten Sie Toxine und überschüssiges Wasser aus den Beinen in Richtung der Lymphknoten, sodass diese effektiver drainieren können. Bei bekannten Pathologien des Lymphsystems oder entzündlichen Hauterkrankungen sollte vor einer ärztlichen Beratung keine Anti-Cellulite-Massage durchgeführt werden.

Massage und Pflege kombinieren

Praktischerweise lässt sich die Anti-Cellulite-Massage auch hervorragend mit Hautpflegeprodukten kombinieren. Während eine regelmäßige Massage die Muskelgruppen ohnehin entspannt und auch das Hautkolorit durch die verbesserte Sauerstoffversorgung strahlender erscheinen lässt, hilft eine geeignete Pflegelotion dabei, die Hautqualität an Beinen und Gesäß zu verbessern.

  • Feuchtigkeitspflege strafft die Haut
  • Cellulite wird am besten mit einer Kombination von Ernährung, Sport und Massagen reduziert

Obwohl eine Anti-Cellulite-Massage allein Cellulite nicht vollständig reduzieren kann, handelt es sich dabei um ein wirksames linderndes Treatment, das in Kombination mit Ernährung und körperlicher Betätigung besonders gute Ergebnisse bieten kann.

Anti-Cellulite – Massagegeräte

Grundsätzlich können Sie eine Massage gegen Cellulite auch ohne den Einsatz jeglicher Massagegeräte umsetzen. Damit die Reibung zwischen Oberschenkel- bzw. Gesäßhaut und den Handflächen sich bei stärkerer Druckausübung nicht unangenehm anfühlt, empfiehlt sich der Einsatz eines Massageöls. Das erleichtert nicht nur die Ausführung der Anti-Cellulite-Massage, es fühlt sich auch angenehmer an und verspricht ein bisschen mehr Entspannung im oft anstrengenden Alltag.

Dennoch kann der Einsatz von Massageräten zu besseren Ergebnissen führen. Massagebürsten beispielsweise stimulieren die Hautoberfläche intensiver, sodass das Hautkolorit rasch verbessert wird. Praktischerweise entfernt eine Massagebürste außerdem abgestorbene Hautzellen und wirkt entsprechend wie ein Peeling. Die Haut ist anschließend aufnahmefähiger für reichhaltige Cremes gegen Cellulite, wie beispielsweise die Biovergetures Gel-Creme von Biotherm.

Ein Körperroller gegen Cellulite bietet sich ebenfalls an. Die ausgeprägten Noppen ragen tiefer durch die Haut in die Bindegewebsschicht und versprechen somit eine noch wirksamere Aktivierung. Durch das abgerundete Design der Noppen, ist ein Cellulite-Körperroller nicht unangenehm zur Haut. Je nach Dimensionen verspricht ein Anti-Cellulite-Massageroller außerdem mehr Effizienz, da größere Hautpartien gleichzeitig bearbeitet werden können. Es gibt:

  • Körperroller mit Noppen
  • Elektrische Massagebürsten gegen Cellulite
  • Massagepistolen gegen Cellulite
  • Massageroller gegen Cellulite

Eine elektronische Massagebürste gegen Cellulite lohnt sich für all jene, die im Alltag besonders wenig Zeit für Massagen und Co. haben. Je nach Massagegerät gegen Cellulite am Oberschenkel und Po ist hier eine Anwendung mit entspannendem und gleitendem Massageöl möglich. Praktischerweise kommen zahlreiche Modelle mit auswechselbaren Aufsätzen, sodass eine individuelle Massage je nach individueller Vorliebe möglich ist.

Hautpflege für mehr Spannkraft

Zusätzlich oder alternativ zum Bodylotion selber machen kannst Du natürlich auch weiterhin Pflegeprodukte aus dem Einzelhandel verwenden. Achte allerdings darauf, dass Du ein hochwertiges Produkt verwendest, dass Deiner Haut nicht schadet. Natürliche Inhaltsstoffe sind immer ein guter Hinweis darauf, dass auch das Produkt möglichst natürlich ist und Deine Haut mit gesunden Inhaltsstoffen pflegt.

Wer seine Beinmassage gegen Cellulite optimal abschließen möchte, sollte zu einer pflegenden Körperlotion mit straffenden Inhaltsstoffen greifen. Der Biotherm Celluli Eraser ist die richtige Wahl. Mit dem pflegenden Extract der Corlina Officinalis und hoher Koffeinkonzentration bietet die Lotion gleich zweifache Wirksamkeit. In einer wissenschaftlichen Studie mit 50 teilnehmenden Frauen konnte eine Verringerung des Orangenhauteffektes bereits nach 14 Tagen festgestellt werden. Zusätzlich fördert die Kombination von reinem Koffein und dem Extrakt der Carolina Officinalis den Fettabbau und wirkt gleichzeitig der Bildung neuer Fettzellen entgegen.

Während die Anwendung einer Feuchtigkeitscreme für viele Frauen inzwischen ein fester Schritt der täglichen Gesichtspflegeroutine ist, ist diese für die Ganzkörperpflege noch nicht so etabliert. Dabei handelt es sich bei der Haut um das größte Organ des Körpers. Eine gepflegte und mit wichtigen Nährstoffen versorgte Haut an Beinen, Bauch und Po trägt daher entscheidend zum Wohlbefinden und zu einem selbstbewussten Körpergefühl bei.


Anti-Cellulite-Massage selber machen – Massagetechniken

Du kannst schon bei Deiner nächsten Dusche ein paar einfache Anti-Cellulite-Massagetechniken ausprobieren. Für den Anfang genügt es, wenn Du mit einer Pflegedusche, beispielsweise der Lait de Douche, in kreisenden Bewegungen und mit stärkerem Druck über Deine Beine und das Gesäß streichst. Arbeite Dich dabei von den Zehenspitzen bis zur Leiste vor, um die Lymphdrainage zu unterstützen.

  • Kreisende Bewegungen von unten nach oben
  • Von der herzfernen Körperpartie aus massieren

Eine Bürstenmassage führst Du am besten auf trockener Haut durch – idealerweise vor dem Duschen. Dabei bürstest Du ebenfalls in kreisenden Bewegungen von den Zehenspitzen bis zum Gesäß und anschließend bis zur Leistenpartie. Die Bürstenmassage geht in der Regel besonders schnell und eignet sich entsprechend auch für eine tägliche Anti-Cellulite-Massageroutine. Bürste stets von der herzfernen Körperpartie – also von rechts – nach links.

Wenn Du schon etwas geübter in Deiner Anti-Cellulite-Massage bist, kannst Du auch damit beginnen, festeren Druck auf die Beinpartie auszuüben. Hierfür umfasst Du das jeweilige Bein fest unter dem Knieansatz und drainierst mit gleichbleibendem Druck von der Wade bis zum Oberschenkel.

Kann man Cellulite eigentlich auch schröpfen? Was sich bei Muskelkater als wirksames Treatment etabliert hat, wird auch bei Cellulite immer populärer. Beim Cellulite-Schröpfen wird mit einem Vakuum-Massagegerät gegen Cellulite Unterdruck aufgebaut und giftige Abbauprodukte des Stoffwechsels können über die Hautporen an die Oberfläche gelangen.


Massageroutine in die tägliche Pflegeroutine integrieren

Um mittels Anti-Cellulite-Massage effiziente Ergebnisse zu erzielen, ist eine regelmäßige Anwendung unerlässlich. Idealerweise führst Du die Massage zwei Mal wöchentlich durch, wobei Du das Bindegewebe mindestens einmal wöchentlich mit massierenden Bewegungen stimulieren solltest. Dennoch kann es oft schwerfallen, im stressigen und durchgeplanten Alltag die Zeit für Massagen und ausgedehnte Pflegerituale zu finden. Empfehlenswert ist, die Anti-Cellulite-Massage stets an andere fixe Routinen zu knüpfen – beispielsweise jeden Sonntag nach dem Frühstück oder pünktlich zum Wochenende für eine entspannende Einstimmung. Idealerweise koppelst Du die Anti-Cellulite-Massage an ein Ganzkörperworkout. Wer beispielsweise nach dem Jogging oder einem ausgedehnten Spaziergang massiert und cremt, kann Haut, Muskeln und Bindegewebe noch besser stärken.

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