Hautberatung

Lipödem oder Cellulite? Tipps gegen Orangenhaut

Ciao fahler Teint!

Mutter Natur ist manchmal ungerecht. Während sich Männer selten Sorgen um lästige Dellen an Po, Oberschenkeln und Oberarmen machen müssen, kämpfen viele Frauen gegen ihre Cellulite. Dabei sind die Hautdellen keine Krankheit, viele von uns empfinden Orangenhaut einfach als einen ästhetischen Makel. Anders sieht es bei einem Lipödem aus. Hier handelt es sich um ein Krankheitsbild, das mit chronischen Schmerzen einhergehen kann. Wir klären Dich über die Unterschiede auf und verraten Dir, was Du gegen Cellulite tun kannst.

So erkennst Du ein Lipödem

Bei der Cellulite drängen sich Fettzellen durch das Netz des Bindegewebes und werden nach außen hin durch Dellen sichtbar. Bei einem Lipödem verändert sich die Struktur des Fettgewebes. Die Krankheit betrifft übrigens ausschließlich Frauen nach der Pubertät. Die Ursachen für ein Lipödem sind noch nicht vollständig geklärt, es wird aber ein hormoneller Ursprung vermutet.

Während Orangenhaut uns höchstens Unbehagen beschert, so kann ein Lipödem wirklich Schmerzen verursachen. Cellulite kann man zwar nicht wegzaubern, aber man kann ihr mit einer gesunden Ernährung, Sport und den richtigen Pflegeprodukten den Kampf ansagen. Bei einem Lipödem ist ärztlicher Rat gefragt. Doch wann weiß man, ob man sich in Behandlung begeben sollte? Im Anfangsstadium ist es nämlich gar nicht so einfach, ein Lipödem zu erkennen und von Übergewicht und Orangenhaut zu unterscheiden. Diese Tipps können helfen, die Fettverteilungsstörung zu erkennen:
 

  • Berührungs- und Druckempfindlichkeit und Schmerzen sowie schnelle Erschöpfung
  • Schnelle blaue Flecken und Blutergüsse
  • Spannungsgefühle
  • Dellen und Knötchen unter der Haut
  • Symmetrische, oft spontane Volumenzunahmen
  • Ungleiche Proportionen/Deformierung
  • Wulstbildungen
  • Auffällige Fettpolster an den Knieinnenseiten
  • Ein Lipödem tritt vornehmlich an den Beinen (Hüfte und/oder Ober- und/oder Unterschenkel) sowie den Armen auf.

Sobald Du Symptome aufweist und vermutest, an einem Lipödem erkrankt zu sein, solltest Du einen Arzt aufsuchen und Dich beraten lassen. Wenn es sich doch nur um Orangenhaut handelt, haben wir hier ein paar Tipps, was Du gegen Cellulite tun kannst.

Tipps gegen Cellulite

1. Betrachte Orangenhaut nicht als Makel

Fang nicht damit an, an Deinem Aussehen zu zweifeln. Du bist nicht zu dick, nur weil Deine Haut nicht super straff und glatt überall ist. Übergewicht begünstigt zwar Cellulite, aber auch sehr schlanke Menschen haben mit den lästigen Dellen zu kämpfen. Denn auch die Gene spielen bei Cellulite eine Rolle. Verabschiede Dich von dem Beauty-Ideal, dass nur perfekt glatte, straffe Beine schön sind. Makel gehören zu unserem Körper und machen uns einzigartig!

2. Achte auf einen gesunden Lebensstil

Grundsätzlich ist die Veranlagung zu Cellulite bei jedem von uns vorhanden. Stress, ein schwaches Bindegewebe und schwache Muskeln sowie Übergewicht könne die Erscheinung jedoch fördern. Eine ausgewogene Ernährung mit viel Gemüse, Vitaminen, wenig Zucker und ausreichend Flüssigkeit (Wasser) sowie regelmäßige Auszeiten begünstigen Deinen Stoffwechsel positiv. Verzichten Sie weitestgehend auf Nikotin – Rauchen kann Cellulite verstärken.

3. Regelmäßige Bewegung

So vermeidest Du nicht nur Übergewicht, sondern kurbelst auch den Stoffwechsel an. Planen regelmäßige Sporteinheiten in Deinen Alltag ein. Dabei solltest Du auf einen Mix aus Kraft und Ausdauer setzen, denn wo Muskeln sind, da ist kein Platz für Fett. Ein Grund, warum sich Fettzellen in Form von Orangenhaut abzeichnen, ist der Elastizitätsverlust des Bindegewebes, wodurch sich das Fettgewebe leichter ausbreiten kann. Regelmäßige Sporteinheiten kurbeln den Energiestoffwechsel an. Sport kann so dem Elastizitätsverlust des Bindegewebes entgegenwirken und glatte und straffe Haut fördern und neue Dellen vorbeugen.

4. Wechselduschen & Massagen

Der Wechsel zwischen warm und kalt regt den Stoffwechsel an und kann das Erscheinungsbild der Haut verbessern. Einfach wegduschen lassen sich die Dellen leider nicht. Ebenfalls sehr zu empfehlen sind regelmäßige Zupfmassagen oder ein Massage-Handschuh. So förderst Du die Durchblutung und bereitest Deine Haut auf die anschließende Pflege vor.

5. Anti-Cellulite Produkte für ein straffes Bindegewebe

Es gibt zwar kein Wundermittel gegen Cellulite, aber einige wirkungsvolle Pflegeprodukte für straffe Beine und einen knackigen Po. Achte dabei auf durchblutungsfördernde und straffende Wirkstoffe wie Retinol, grüner Tee, Algenextrakt oder Koffein.

Die Celluli Eraser Anti-Cellulite-Pflege mit dem Extrakt der Corallina Officinalis und Koffein verbessert das Erscheinungsbild der Haut nachweislich. Massiere die sanfte Gel-Creme-Textur täglich mit kreisenden Bewegungen ein. Das Gel fördert den Fettabbau und beugt der Entstehung von neuen Fettzellen vor. Intensiv pflegend und straffend wirkt auch das Body Refirm Anti-Cellulite Oil. Der Algenextrakt Haematococcus Pluvialis wirkt gegen freie Radikale und schützt vor äußeren Einflüssen. In Kombination mit hautstraffenden Ölen und pflegender Karitébutter erscheint die Haut bereits nach wenigen Wochen regelmäßiger Anwendung sichtbar glatter, straffer und geschmeidiger.

Die Kombination aus kraftvollen Anti-Cellulite Produkten und Massage-Einheiten fördert die Durchblutung und regt den Lymphfluss an. Das Bindegewebe wird dadurch besser mit Sauerstoff und wichtigen Nährstoffen versorgt und Dein Hautbild verbessert sich langfristig.

Schöne Haut - der Mix machts

Auch wenn es kein Heilmittel gegen Cellulite gibt, so können Dir diese Tipps dabei helfen, das Erscheinungsbild zu verbessern. Setz Dich nicht unter Druck und verabschiede Dich von dem Gedanken, dass Deine Haut glatt und straff sein muss. Eine ausgewogene Ernährung, Bewegung, die richtige Pflege und eine gesunde Selbstwahrnehmung können Wunder wirken!

Mehr Tipps für straffe Haut und Beauty-Geheimnisse findest Du hier im Closer To Your Skin Magazin!

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